Kasseler Museumsnacht
Wir freuen uns in diesem Jahr wieder an der Kasseler Museumsnacht teilzunehmen. Begleitend zum Musical "Nichts" wird Studio Lev im Atrium der UK14 ausstellen.
weitere Informationen: Kasseler Museumsnacht | Stadt Kassel
Wir freuen uns in diesem Jahr wieder an der Kasseler Museumsnacht teilzunehmen. Begleitend zum Musical "Nichts" wird Studio Lev im Atrium der UK14 ausstellen.
weitere Informationen: Kasseler Museumsnacht | Stadt Kassel
Caroline Melzer, Sopran | Kilian Herold, Klarinette | Tianwa Yang, Violine | Lena Neudauer, Violine | Lech Antonio Uszynski, Viola | Valentino Worlitzsch, Violoncello | William Youn, Klavier
Ausdruck von Freundschaft und Verbundenheit bei Mozart, Weber und Franck
„Ein guter Freund ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, wissen wir aus dem weltberühmten Lied der Comedian Harmonists. Alte oder neue, lose oder enge Freundschaften sind in guten und schlechten Zeiten unbezahlbar. Oft sind Freunde das Sprachrohr der Vernunft, Retter in der Not oder Inspiration.
Wolfgang Amadé Mozarts Lobgesang auf die Freundschaft entstand in seiner Freimaurerzeit und wird bis heute noch gesungen. Seine Abendempfindung war einer Dame namens Laura gewidmet – welche Art von Freundin diese wohl gewesen sein mag? Carl Maria von Weber schrieb sein Klarinettenquintett für den Freund und Virtuosen Carl Baermann, der es mit Sicherheit fantastisch verstand, das gesamte Klangfarbenspektrum des Instruments von heiter bis melancholisch auszuloten. Das über viele Jahre entstandene Werk wird in seinem Fantasiecharakter oft als „kleine Oper für Klarinette“ bezeichnet, rücken die Streicher oft lediglich in eine Begleitfunktion. Das Klavierquintett von „Père Franck“, wie die Orgelschüler am Pariser Konservatorium ihren Lehrer César Franck nannten, entstand auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen in der französischen Musik und wurde von der Musik Camille Saint‐Saëns’ inspiriert. Dieser, der auch in der Uraufführung den Klavierpart übernahm, schlug eine Widmung jedoch aus, da er das Werk als geradezu geschmacklos empfand… Zu Unrecht, fand Zeitgenosse Claude Debussy, der es als „die wahre Musik“ bezeichnete.
Kartenservice - Festival Begegnungen (festival-begegnungen.de)
Caroline Melzer, Sopran | Kilian Herold, Klarinette | Tianwa Yang, Violine | Lena Neudauer, Violine | Valentino Worlitzsch, Violoncello | William Youn, Klavier
Abschiedsstimmung in der Musik von Widmann, Schostakowitsch und Schumann
Zum Auftakt der BEGEGNUNGEN 2023 geht es direkt um Abschied. So ist es doch, dass die Emotionen, die um ein wehmütiges Abschiednehmen aufkommen, auch die Kreativität anregen können, um Positives daraus zu ziehen. Deswegen: Keine Sorge! Hier geht es gerade erst los und zwar in ganz besonderen Formationen: Jörg Widmanns Abgesänge auf eine tote Linde basieren auf einer wahren Begebenheit aus dem Leben von Diana Kempff, die ein Unwetter erlebte, bei dem ein Blitz eine Linde traf. Die tiefe Erschütterung darüber inspirierte die Dichterin und dann auch den Komponisten zu einer Art Requiem für einen Baum, das für das Zerbrechliche und Vergängliche der Zeit steht. Thematisch ähnlich angesiedelt, kombinierte Dmitri Schostakowitsch einen Liederzyklus mit einem Klaviertrio und setzte die literarische Vorlage Alexander Bloks in eine Musik, die die Erwartung des Todes und darin schlummernde Erkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit vielleicht etwas erträglicher macht. Robert Schumann gab seinem ersten Klaviertrio im Kontrast zu den Zeiten „düsterer Stimmung“ und „leidenschaftlicher Unruhe“, in denen es entstand, eine lebensbejahende Note. Seine Frau Clara bezeichnete den ersten Satz sogar als einen „der schönsten, die ich kenne“ und weiterhin: „Es klingt wie von einem, von dem noch viel zu erwarten steht, so jugendfrisch und kräftig, und doch in der Ausführung so meisterhaft.“
Kartenservice - Festival Begegnungen (festival-begegnungen.de)
Wir freuen uns über die erfolgreiche Premiere des diesjährigen Sommertheaters mit Musik von Studio Lev, das mit freundlicher Unterstützung der WELL being Stiftung in der UK14 aufgeführt wird.
die nächsten und auch letzten Vorstellungen laufen am: 07.09./08.09./09.09./10.09.

„amos art adventure“ oder „einmal Hastings und zurück“ – wir möchten euch herzlich einladen unsere
persönlichen Eindrücke und Erlebnisse nach unserer Reise nach Hastings zu „Project Art Works“
mitzuerleben. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Die Ausstellung ist eine Veranstaltung der amos Begegnungsstätte
Raum für Freizeit, Kunst und Kultur
und wird gefördert durch die WELL being Stiftung
Nach professionellen Präsentationen eines mongolischen, eines indonesischen und eines türkischen Märchens im Februar 2023 wird nun die 8. Klasse der Carl-Schomburg-Schule Kassel ein persisches Märchen in einer eigenständig entwickelten Dramaturgie präsentieren: „Der Meisterschütze Mohamad“. Die musikalische Begleitung wird von fünf Mitgliedern des Youth World Music Orchestra übernommen.
Eintritt frei, Spenden sind erwünscht
Dieses Projekt wird gefördert durch die WELL being Stiftung.
Veranstalter: Zentrum für Interkulturelle Musik e. V.
c/o Ulli Götte – Lange Straße 39, 34131 Kassel
www.zentrum-fuer-interkulturelle-musik.de
facebook.com/zentrumfuerinterkulturellemusik
Reformschule Kassel frei nach dem Roman von James Barrie
Wenn wir an die Geschichte von Peter Pan denken, dann assoziieren wir Abenteuer, Rebellion Freiheit.
In unserer Kindheit und Jugend war die Figur Peter Pan für viele ein Vorbild, vielleicht sogar ein Held, der sich traut gegen die Erwachsenen und das Erwachsenwerden zu rebellieren.
Doch wie ist Peter Pan wirklich?
Liest man den Roman von James Barrie lernt man schnell die andere, vielleicht sogar die dunkle Seite von Peter Pan kennen. Auch unterschiedliche Fantheorien sprechen von dem bösen Peter Pan, der Kinder in das (Toten? )-Reich Nimmerland holt. Und was ist eigentlich mit der Fee Tinkerbell, die im alten Disneyfilm Peter die Treue schwört und sogar eifersüchtig auf Wendy ist. Was wenn sie sich in gegen Peter verbündet und sich sogar in andere Figur verliebt?
Die Schüler*innen möchten ihre eigene Geschichte über Peter Pan erzählen.
Nach drei Jahren Unterbrechung zeigt die Reformschule erstmalig eine Produktion unter der Spielleitung von Frau Mikulić.
Prof. Dr. Alisha M. B. Heinemann liest aus ihrem Sammelband
(im Rahmen des Nordhessischen Fachtages für Begabtenförderung)
Der Band beschäftigt sich umfassend mit der Dekolonisierung der epistemischen Voraussetzungen der Bildungs- und Erziehungswissenschaften.
Die Perspektiven sind vielstimmig künstlerisch, wissenschaftlich und in der Bildungspraxis verortet.
Die Autorinnen und Autoren und Künstlerinnen und Künstler können biographisch auf Erfahrungen mit Rassismus, Antisemitismus, Klassismus, Ableismus, Sexismus und/oder die gewaltvollen Auswirkungen von Heteronormativität zurückgreifen, was ihren Blick für gesellschaftliche Differenzverhältnisse auf besondere Weise schärft.
Programm
14:00 Beginn und Einführung
14:15 Vortrag von Prof. Dr. Alisha M. B. Heinemann Der Vortrag führt in das Thema gesellschaftlicher Differenzverhältnisse ein. Anhand von Ergebnissen aus einer Interviewstudie mit Lehrkräften der gymnasialen Oberstufe können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam über die damit verbundene Verantwortung pädagogischer Arbeit und den widerständigen Interventionsmöglichkeiten ins Gespräch kommen.